PageRank: Der Weg nach oben

Der von Larry Page begründete PageRank-Algorithmus dient im Bereich der Suchmaschinenoptimierung als Grundlage für die Bewertung von Websites. Ein PageRank gilt als die von Google verwendete Maßeinheit für die Wichtigkeit von Websites im Internet und reicht von 0 für eher unwichtige Seiten bis hin zu 10 für sehr wichtige Seiten.

Die PageRank-Pyramide

Alle versuchen so weit wie möglich auf der PageRank-Leiter nach oben zu klettern. Das Grundrezept hier für ist: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seite ist, umso größer ist der Effekt und umso höher ist der PageRank. Klingt einfach, ist es aber nicht, da für die Bewertung von Websites eines Vielzahl von Faktoren mitspielt. Die Verteilung der Page Rank kann man sich dabei am Besten wie eine Pyramide vorstellen: die Mehrheit der Websites, d.h. der untere Teil der Pyramide, verfügt über einen relativ niedrigen PageRank, auf den oberen Plätzen tümmeln sich hingegen nur wenige Autoritäten wie Wikipedia und spiegel.de mit den dementsprechend besten PageRanks.

Backlinks von alten Domains mit hohem PageRank am wertvollsten

Grundsätzlich ist erst einmal wichtig, einen Backlink von einer Seite mit hohem PageRank zu bekommen. Dadurch gewinnt Ihre Seite an Gewicht und steigt in der PageRank-Pyramide nach oben. Bevor Sie allerdings einen Link austauschen, sollten sie zur Bewertung des Backlinks zwei Kritrien in Bezug auf seine Seite in Betracht ziehen: Domainalter und Linkpopularität. Hierbei gilt: je älter die Domain, umso besser. Eine hohe Linkpopularität, sprich eine hohe Anzahl von Backlinks, verdeutlicht, dass es sich um eine werthaltige Seite handelt, von der viele Leute viel halten. So erhalten also jene Seiten, die viele Backlinks von alten Domain mit hohem PageRank, auf die viele andere Seiten verlinken, erhalten, das beste Ranking.

Kritik am PageRank

Allerdings ist PageRank nicht immer schön und gut, sondern gibt auch viele Ansatzpunkte für heftige Kritik. Prinzipiell liefert PageRank keinen Beitrag zur qualitativen Messung von Websites, da sich zum Beispiel zahlungskräftige Seitenbetreiber wertvolle Backlinks erkaufen können und dadurch in den Suchergebnissen höher positioniert werden. Dadurch erscheinen unter den ersten Suchergebnissen nicht Websites aufgrund ihrer qualitativ hochwertigen Inhalte, sondern aufgrund der finanziellen Möglichkeiten ihrer Betreiber. Die Suchergebnisse werden dadurch manipuliert und  der Linktausch erfolgt nur noch zum Mittel einer steigernden Linkpopularität statt der für wertvollen befundenen Inhalte.

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  • Angelika sagt:

    Eigentlich spielt der Pagerank in meinen Augen keine wirkliche Rolle beim Ranking, wofür er gut ist, ist eine schnelle Einschätzung der Güte einer Seite. Zwar muss man beachten, dass die Daten alt sind, aber es reicht um einschätzen zu können, wie viel einem ein Link ungefähr bringen könnte. Ist eben nur ein grober Richtwert.

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